"If you can't support us when we lose or draw, don't support us when we win."
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upload.wikimedia.org/(Bill Shankly, 2. September 1913 – 29. September 1981, unter anderem Trainer des FC Liverpool)
Online-Berichterstattung von der wichtigsten Hauptsache der Welt. Manchmal sogar live und in Farbe aus den Stadien der Republik: dem Borussia-Park in Gladbach, dem Ex-Ruhrstadion in Bochum, dem Ex-Westfalenstadion in Dortmund - und gerne, sehr gerne auch vom Millerntor auf St.Pauli. Blog7 ist eine Unternehmung von "Neulich im Netz" - dem Blog-Portal von Ottensmann³.
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Montag, 7. November 2011
Philosophen im Trainingsanzug XIV
Sonntag, 6. November 2011
Wir können auch anders
(teo) Am 12. Spieltag der Fußball-Bundesliga wurde wieder einmal deutlich, wie schlimm man daneben liegen kann. Thomas Tuchel, ein Wut-Trainer? Gelächter. Gelassen, gelöst, gewonnen! Ein liebenswürdiger, introvertierter, in sich ruhender Konzepttrainer mit Matchplan. In den aber offenbar auch der Schiedsrichter gegen den VfB eingeweiht war. Ein lustiger Elfer und diverse Anti-Schwaben-Streiche ließen Stuttgart brodeln - und Mainz singen und lachen. Und der Thomas, der ist ganz anders.
Immer wieder beruhigend, dass es dann auch hin und wieder berechtigte Strafstöße (schönes deutsches Wort!) gibt. So wie in Nürnberg. Dass Freiburgs Elfmeterverschießer Nummer 1 sich wieder - gegen jeden Widerstand von Mannschaftskollegen - den Ball klaut und dann in der Nachspielzeit ganz cool einnetzt, ist eine Geschichte für sich. Der Cissè kann eben auch ganz anders.
Der Gedanke an gebrochene Schienbeinköpfchen, lädierte Syndesmosebänder, gesprengte Schultereckgelenke oder - gottbewahre! - gerissene Kreuzbänder treibt Gladbachs Fans das P in die freudentränenfeuchten Augen, wenn sie an Marco Reus denken. Zweimal Reus, schon wieder. Drei Punkte, schon wieder. 23 Punkte mit zarten 15 Toren zu holen, schafft jetzt ja auch nicht jeder. Da stellt sich die Frage: Können die Fohlen eigentlich noch anders?
Felix Magath hatte unlängst ja im Interview mal wieder durchblicken lassen, dass er bald wieder mit Wolfsburg Meister werden will und Champions League zu spielen gedenke. An dieser Stelle eine Gedenkminute. Beim 1:5 in Dortmund drängte sich hingegen die Frage auf, was Kyrgiakos eigentlich beruflich macht und wofür die VW-Mitarbeiter des Monats eigentlich bezahlt werden. Der Deutsche Meister (nur der BVB) heißt immer noch Dortmund, und womit? Genau.
In Hoffenheim versucht Trainer Holger Stanislawski immer noch seine eigene Mannschaft kennenzulernen. Ein schwieriges Unterfangen, gegen das die Entschlüsslung des Mona-Lisa-Lächelns ein einfacher Dreisatz ist. Der Kult-Trainer wusste im Interview hernach nicht zu sagen, wozu seine Mannschaft eigentlich im Stande ist. Dabei ist das ganz einfach: Der Traditionsclub aus dem Kraichgau (alle mal aufzeigen, die das auf der Deutschland-Karte einzeichnen können) kann alles, vergisst halt nur manchmal die Gier im Turnbeutel zu Hause. Platz 2, Platz 17, nichts ist unmöglich. Viel Spaß noch in Sinsheim.
Lukas Podolski ist irgendwie anders. Er spielt die Saison seines Lebens. Mal wieder. Jetzt hat er gesagt, dass er einen Wechsel vom 1. FC Köln nicht ausschließt. Der FC Bayern reibt sich die Hände. Ach, das hatten wir schon? Na gut, dann halt Manchester. Oder Mailand? Istanbul? Egal, Hauptsache weg. Und alles nur, weil sich der FC ein 2:0 in Bremen noch vom Pizza-Blitz in 45 Minuten aus den Händen stiebitzen (auch ein schönes deutsches Wort) lässt? Ach, Poldi! Du bes e Jeföhl.
Kloppähnliche Trainer unterscheiden sich von Klopp-Trainern ja unter anderem dadurch, dass sie immer wieder Punkteteilungen wie Siege feiern müssen. In Hamburg haben sie aber durch die Mini-Serie von drei Unentschieden gegen Wolfsburg, Kaiserslautern und Leverkusen, unterbrochen nur durch den triumphalen 2:1-Pokalsieg nach Verlängerung bei Eintracht Trier schon wieder Großes im Blick. Auch, wenn es nur der 75. Geburtstag des Ehrenspielführers der Nationalmannschaft war. Bleibt die Frage: Kann der HSV (10 Punkte aus 12 Spielen) eigentlich noch was anderes als Tabellenkeller?
Pukki ist kein Kinderfahrrad. Sondern ein Bock oder ein Pferd. Zumindest wörtlich aus dem Finnischen übersetzt. Das weiß jetzt auch Hannovers Keeper Ron-Robert Zieler. Teemu Pukki spielte für den nasenkranken Jan-Klaas Huntelaar und übernahm dessen Job mit großer Akribie: Doppelpack im ersten Bundesligaspiel in der Anfangself. Schalke machte zwar noch ein drittes Tor, holte aber trotzdem nur einen Punkt. Papadopoulos traf per Kopf und bezwang Lars Unnerstall. Hannover und Schalke teilen sich also die Punkte, aber zufrieden war nach dem Schlusspfiff keiner. Außer vielleicht Horst Heldt. Weil er Pukki nach Schalke gelotst hat.
Was vergessen? I wo. Bayern hat gewonnen. In Augsburg. Hatte wer was anderes erwartet? Na also.
Immer wieder beruhigend, dass es dann auch hin und wieder berechtigte Strafstöße (schönes deutsches Wort!) gibt. So wie in Nürnberg. Dass Freiburgs Elfmeterverschießer Nummer 1 sich wieder - gegen jeden Widerstand von Mannschaftskollegen - den Ball klaut und dann in der Nachspielzeit ganz cool einnetzt, ist eine Geschichte für sich. Der Cissè kann eben auch ganz anders.
Der Gedanke an gebrochene Schienbeinköpfchen, lädierte Syndesmosebänder, gesprengte Schultereckgelenke oder - gottbewahre! - gerissene Kreuzbänder treibt Gladbachs Fans das P in die freudentränenfeuchten Augen, wenn sie an Marco Reus denken. Zweimal Reus, schon wieder. Drei Punkte, schon wieder. 23 Punkte mit zarten 15 Toren zu holen, schafft jetzt ja auch nicht jeder. Da stellt sich die Frage: Können die Fohlen eigentlich noch anders?
Felix Magath hatte unlängst ja im Interview mal wieder durchblicken lassen, dass er bald wieder mit Wolfsburg Meister werden will und Champions League zu spielen gedenke. An dieser Stelle eine Gedenkminute. Beim 1:5 in Dortmund drängte sich hingegen die Frage auf, was Kyrgiakos eigentlich beruflich macht und wofür die VW-Mitarbeiter des Monats eigentlich bezahlt werden. Der Deutsche Meister (nur der BVB) heißt immer noch Dortmund, und womit? Genau.
In Hoffenheim versucht Trainer Holger Stanislawski immer noch seine eigene Mannschaft kennenzulernen. Ein schwieriges Unterfangen, gegen das die Entschlüsslung des Mona-Lisa-Lächelns ein einfacher Dreisatz ist. Der Kult-Trainer wusste im Interview hernach nicht zu sagen, wozu seine Mannschaft eigentlich im Stande ist. Dabei ist das ganz einfach: Der Traditionsclub aus dem Kraichgau (alle mal aufzeigen, die das auf der Deutschland-Karte einzeichnen können) kann alles, vergisst halt nur manchmal die Gier im Turnbeutel zu Hause. Platz 2, Platz 17, nichts ist unmöglich. Viel Spaß noch in Sinsheim.
Lukas Podolski ist irgendwie anders. Er spielt die Saison seines Lebens. Mal wieder. Jetzt hat er gesagt, dass er einen Wechsel vom 1. FC Köln nicht ausschließt. Der FC Bayern reibt sich die Hände. Ach, das hatten wir schon? Na gut, dann halt Manchester. Oder Mailand? Istanbul? Egal, Hauptsache weg. Und alles nur, weil sich der FC ein 2:0 in Bremen noch vom Pizza-Blitz in 45 Minuten aus den Händen stiebitzen (auch ein schönes deutsches Wort) lässt? Ach, Poldi! Du bes e Jeföhl.
Kloppähnliche Trainer unterscheiden sich von Klopp-Trainern ja unter anderem dadurch, dass sie immer wieder Punkteteilungen wie Siege feiern müssen. In Hamburg haben sie aber durch die Mini-Serie von drei Unentschieden gegen Wolfsburg, Kaiserslautern und Leverkusen, unterbrochen nur durch den triumphalen 2:1-Pokalsieg nach Verlängerung bei Eintracht Trier schon wieder Großes im Blick. Auch, wenn es nur der 75. Geburtstag des Ehrenspielführers der Nationalmannschaft war. Bleibt die Frage: Kann der HSV (10 Punkte aus 12 Spielen) eigentlich noch was anderes als Tabellenkeller?
Pukki ist kein Kinderfahrrad. Sondern ein Bock oder ein Pferd. Zumindest wörtlich aus dem Finnischen übersetzt. Das weiß jetzt auch Hannovers Keeper Ron-Robert Zieler. Teemu Pukki spielte für den nasenkranken Jan-Klaas Huntelaar und übernahm dessen Job mit großer Akribie: Doppelpack im ersten Bundesligaspiel in der Anfangself. Schalke machte zwar noch ein drittes Tor, holte aber trotzdem nur einen Punkt. Papadopoulos traf per Kopf und bezwang Lars Unnerstall. Hannover und Schalke teilen sich also die Punkte, aber zufrieden war nach dem Schlusspfiff keiner. Außer vielleicht Horst Heldt. Weil er Pukki nach Schalke gelotst hat.
Was vergessen? I wo. Bayern hat gewonnen. In Augsburg. Hatte wer was anderes erwartet? Na also.
Samstag, 5. November 2011
Fachsprache I
"lupenreiner Hattrick, der"An dieser Stelle wollen wir endlich mal wieder über ein paar wunderbare deutsche Wörter sprechen. Wörter, die es irgendwie nur in Verbindung mit einem einzigen anderen Wort gibt. Wie dieses Adjektiv, das offenbar nur im Fußball existieren kann und auch dann nur, wenn etwas schier Unerhörtes - und übrigens typisch Deutsches - passiert. Drei Tore schießen weißgott ja nicht alle Stürmer, schon mal gar nicht in einem Spiel. Außer, nun ja, Mario Gomez (am Mittwoch) oder Claudio Pizarro (heute). Ist trotzdem ein seltenes Kunststück. Einem handelsüblichen Engländer würden aber drei Tore durch denselben Spieler in einem Spiel durchaus reichen, um sagen zu können: Wow, er hat wirklich einen Hattrick erzielt, hat er nicht? Egal, ob da ein anderes Tor eines anderen Spielers oder eine handelsübliche Halbzeitpause dazwischen war oder nicht.
Völlig, sagen wir mal, schnurz ist es den internationalen Fußballfreunden übrigens auch, ob dieser Spieler dann 45 oder 90 Minuten dafür in Anspruch nehmen musste. Immer heißt es: Hattrick! Nur im Deutschen gibt es diese sonderbare Sonderform, die immer dann auf- und ausgerufen wird, wenn einem Spieler drei Tore hintereinander in einer einzigen Halbzeit gelingen. Und dann taucht dieses schöne Adjektiv auf. Und zwar nur dann. Und nur in Kombination mit einem Hattrick - und nur im Fußball. Als sei es allein dafür gemacht: lupenrein, ein lupenreiner Hattrick. Oder hat schon mal jemand von einem lupenreinen Fahrfehler (auch ein schönes deutsches Wort) oder einem lupenreinen Orgasmus gehört? Eben.
Donnerstag, 3. November 2011
Ohne Schlüsselspieler
(teo) Der 12. Spieltag der Fußball-Bundesliga findet ohne Super-Chefchen statt. Aber das nur am Rande. Schlüsselspieler, die sich gleichnamige Beine brechen, sind natürlich ein Handicap. Aber die Liga außerhalb des FC Bayern, die sogenannte Bundesliga, spielt einfach weiter, als sei nichts geschehen. Irgendwie gemein. Aber gut.
Am Freitagabend erwartet der 1. FSV Mainz 05 mit seinem vergrätzten Trainer Thomas Tuchel den VfB Stuttgart. Mainz ist in der neuen Coface-Arena bislang noch nicht richtig angekommen. Zuletzt gab es fünf Heimniederlagen in Folge. Das Tabellenende ist nur zwei Punkte entfernt. Das hat die Laune des Trainers jetzt nicht direkt verbessert. Das Wochenende wird eine dunkle Wolke. FSV - VfB 0:2
Der Deutsche Meister von 2011 (nur der BVB!) gegen den Deutschen Meister von 2009. Wenn das kein Knaller ist. Jürgen Klopp gegen Felix Magath, ein elektrisierendes Duell! Jürgen Klopp konnte nur einen dieser elf Vergleiche gewinnen, hat aber schon sieben Mal verloren. Schreibt ein Fachmagazin. Jetzt spielt ja nicht direkt Klopp gegen Magath, sondern Dortmund gegen Wolfsburg. Dritter gegen Zwölfter. Die Gelegenheit ist günstig für Klopp. BVB - VfL 3:1
Im Stadion, das lustigerweise immer noch so heißt wie der Fluss, der es umschlingelt, tritt Werder Bremen gegen den 1.FC Köln an. Werder ist in der Spitzengruppe mit dabei, tritt Woche für Woche ausgeruht an, ohne diese lästigen Pokal- und Europapokalspiele unter der Woche. Ein Vorteil! Nun gut, gegen Köln jetzt nicht direkt, denn dem FC geht es ja ähnlich. Zuletzt im Europapokal kurz nach dem Krieg, gefühlt. Entscheidende Frage: Wie geht es Lukas Podolski am Samstag um 15.30 Uhr im Weserstadion? Wer weiß. Werder - FC 3:2
Wenn der 1. FC Nürnberg gegen den SC Freiburg spielt, dann ging das in den letzten beiden Spielzeiten nicht gut aus. Zehn Punkte aus vier Spielen holte der Klub aus dem Schwarzwald gegen den Club von der Noris. Hat diese Bilanz auch am Samstag Bestand, wenn sich der SC als Tabellenletzter beim Tabellenvierzehnten vorstellt? Gute Frage, nächste Frage. Für wen werden eigentlich diese ganzen Statistiken erstellt? FCN - SCF 2:1
Der Traditionsverein 1899 Hoffenheim erwartet den anderen Traditionsverein 1. FC Kaiserslautern und freut sich, dass in Sinsheim und nicht am Betzenberg gekickt wird. Schließlich hat die SAP-Werkself zuletzt dreimal in Folge auswärts vergeigt. Lautern ficht das nicht an. Der FCK hat schon auf Schalke gewonnen. Warum also nicht in Sinsheim? Eben. TSG - FCK 2:1
In dem Stadion, dass immer noch so heißt wie vor 75 Jahren, als es erbaut wurde, spielt Hertha BSC am Samstag gegen Borussia Mönchengladbach. Die Hertha als Aufsteiger recht gut angekommen in Liga 1. Gladbach als Fastabsteiger auch. Vier Punkte Unterschied und vier Plätze, das ist nichts. Berlin will dieses Nichts noch verkleinern. Die Borussia dürfte was dagegen haben. Einen Marco Reus, beispielsweise. Hertha - Borussia 1:1
Was war denn da los, in der Sky-Planungsredaktion? Bayer Leverkusen gegen HSV - das ist das Top-Spiel am Samstagabend. Hört sich nach einer echten Bundesligapaarung an. Einsilbige Trainer hüben (Dutt) wie drüben (Fink), obwohl man beim klopp-ähnlichen Hamburger Übungsleiter darüber trefflich streiten kann - oder beredt schweigen. Wo waren wir gerade? Ach so: Für wen werden eigentlich diese ganzen Statistiken erstellt? Leverkusen gewann von den letzten sechs Heimspielen gegen den HSV nur eins, verlor zuletzt gegen Schalke daheim. Und jetzt? Bayer - HSV 1:2
Am Sonntag treffen die beiden Eurofighter im direkten Duell aufeinander. Zahlen und Fakten? Gern: Hannover 96 ist zu Hause noch ungeschlagen. Schalke vermeidet es, die Punkte zu teilen. Entweder wird gewonnen oder verloren. So einfach ist das. Sieben Siege, 21 Punkte. Hannover als Siebter nur drei Punkte hinter Schalke. Ein Sechspunktespiel! 96 - S04 2:2
Wenn sich der Schlüsselspieler das gleichnamige Bein bricht, dann ist die Hinrunde für Bastian Schweinsteiger zwar gelaufen, aber ob der Rekordmeister Bayern München sich in der derzeitigen Form davon wirklich aufhalten lassen wird, ist fraglich. Obwohl am Sonntag zum Abschluss des Spieltages das schwere Auswärtsspiel beim starken Aufsteiger FC Augsburg auf dem Spielplan steht. Ein bayrisch-schwäbisches Derby! Eine erste Nagelprobe für die chefchenlosen Bayern! Eine Erstauflage! FCA - FCB 0:3
Am Freitagabend erwartet der 1. FSV Mainz 05 mit seinem vergrätzten Trainer Thomas Tuchel den VfB Stuttgart. Mainz ist in der neuen Coface-Arena bislang noch nicht richtig angekommen. Zuletzt gab es fünf Heimniederlagen in Folge. Das Tabellenende ist nur zwei Punkte entfernt. Das hat die Laune des Trainers jetzt nicht direkt verbessert. Das Wochenende wird eine dunkle Wolke. FSV - VfB 0:2
Der Deutsche Meister von 2011 (nur der BVB!) gegen den Deutschen Meister von 2009. Wenn das kein Knaller ist. Jürgen Klopp gegen Felix Magath, ein elektrisierendes Duell! Jürgen Klopp konnte nur einen dieser elf Vergleiche gewinnen, hat aber schon sieben Mal verloren. Schreibt ein Fachmagazin. Jetzt spielt ja nicht direkt Klopp gegen Magath, sondern Dortmund gegen Wolfsburg. Dritter gegen Zwölfter. Die Gelegenheit ist günstig für Klopp. BVB - VfL 3:1
Im Stadion, das lustigerweise immer noch so heißt wie der Fluss, der es umschlingelt, tritt Werder Bremen gegen den 1.FC Köln an. Werder ist in der Spitzengruppe mit dabei, tritt Woche für Woche ausgeruht an, ohne diese lästigen Pokal- und Europapokalspiele unter der Woche. Ein Vorteil! Nun gut, gegen Köln jetzt nicht direkt, denn dem FC geht es ja ähnlich. Zuletzt im Europapokal kurz nach dem Krieg, gefühlt. Entscheidende Frage: Wie geht es Lukas Podolski am Samstag um 15.30 Uhr im Weserstadion? Wer weiß. Werder - FC 3:2
Wenn der 1. FC Nürnberg gegen den SC Freiburg spielt, dann ging das in den letzten beiden Spielzeiten nicht gut aus. Zehn Punkte aus vier Spielen holte der Klub aus dem Schwarzwald gegen den Club von der Noris. Hat diese Bilanz auch am Samstag Bestand, wenn sich der SC als Tabellenletzter beim Tabellenvierzehnten vorstellt? Gute Frage, nächste Frage. Für wen werden eigentlich diese ganzen Statistiken erstellt? FCN - SCF 2:1
Der Traditionsverein 1899 Hoffenheim erwartet den anderen Traditionsverein 1. FC Kaiserslautern und freut sich, dass in Sinsheim und nicht am Betzenberg gekickt wird. Schließlich hat die SAP-Werkself zuletzt dreimal in Folge auswärts vergeigt. Lautern ficht das nicht an. Der FCK hat schon auf Schalke gewonnen. Warum also nicht in Sinsheim? Eben. TSG - FCK 2:1
In dem Stadion, dass immer noch so heißt wie vor 75 Jahren, als es erbaut wurde, spielt Hertha BSC am Samstag gegen Borussia Mönchengladbach. Die Hertha als Aufsteiger recht gut angekommen in Liga 1. Gladbach als Fastabsteiger auch. Vier Punkte Unterschied und vier Plätze, das ist nichts. Berlin will dieses Nichts noch verkleinern. Die Borussia dürfte was dagegen haben. Einen Marco Reus, beispielsweise. Hertha - Borussia 1:1
Was war denn da los, in der Sky-Planungsredaktion? Bayer Leverkusen gegen HSV - das ist das Top-Spiel am Samstagabend. Hört sich nach einer echten Bundesligapaarung an. Einsilbige Trainer hüben (Dutt) wie drüben (Fink), obwohl man beim klopp-ähnlichen Hamburger Übungsleiter darüber trefflich streiten kann - oder beredt schweigen. Wo waren wir gerade? Ach so: Für wen werden eigentlich diese ganzen Statistiken erstellt? Leverkusen gewann von den letzten sechs Heimspielen gegen den HSV nur eins, verlor zuletzt gegen Schalke daheim. Und jetzt? Bayer - HSV 1:2
Am Sonntag treffen die beiden Eurofighter im direkten Duell aufeinander. Zahlen und Fakten? Gern: Hannover 96 ist zu Hause noch ungeschlagen. Schalke vermeidet es, die Punkte zu teilen. Entweder wird gewonnen oder verloren. So einfach ist das. Sieben Siege, 21 Punkte. Hannover als Siebter nur drei Punkte hinter Schalke. Ein Sechspunktespiel! 96 - S04 2:2
Wenn sich der Schlüsselspieler das gleichnamige Bein bricht, dann ist die Hinrunde für Bastian Schweinsteiger zwar gelaufen, aber ob der Rekordmeister Bayern München sich in der derzeitigen Form davon wirklich aufhalten lassen wird, ist fraglich. Obwohl am Sonntag zum Abschluss des Spieltages das schwere Auswärtsspiel beim starken Aufsteiger FC Augsburg auf dem Spielplan steht. Ein bayrisch-schwäbisches Derby! Eine erste Nagelprobe für die chefchenlosen Bayern! Eine Erstauflage! FCA - FCB 0:3
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