Online-Berichterstattung von der wichtigsten Hauptsache der Welt. Manchmal sogar live und in Farbe aus den Stadien der Republik: dem Borussia-Park in Gladbach, dem Ex-Ruhrstadion in Bochum, dem Ex-Westfalenstadion in Dortmund - und gerne, sehr gerne auch vom Millerntor auf St.Pauli. Blog7 ist eine Unternehmung von "Neulich im Netz" - dem Blog-Portal von Ottensmann³.
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Sonntag, 18. Dezember 2011
Wer zuerst mailt, fährt zuerst
| Okay, der Hacki Wimmer spielt nicht mehr. Dafür aber der Marco Reus (nicht auf dem Bild). Bild gefunden auf und verlinkt mit: stickerfreak.de/ |
Blog7 proudly presents: Der kurze Flexibili- tätstest am Sonntag. Heute: Zwei Freikarten Sitzplatz (West Unterrang, Block 20, Reihe 27) für das Spitzenspiel VfL Borussia Mönchen- gladbach - FSV Mainz 05 (Anstoß: HEUTE, Sonntag, 4. Advent, 18. Dezember 2011, um 17.30 Uhr im Borussia-Park in Mönchengladbach) an Selbstabholer zu VERSCHENKEN.(Mails bitte mit dem Betreff: 'Ja, ich will!' an hacky @ ottensmann.de)
Mittwoch, 14. Dezember 2011
Roulette für Arme

(hai) "Er setzt alles auf die 17 - und 17 fällt! Und mit einem Streich hat er das 35-fache Geld." (Achim Reichel: Der Spieler) Wie kommt er jetzt da wieder drauf, werdet ihr euch fragen. Zurecht. Denn am 17. Spieltag der Fußball-Bundesliga wird höchstens Roulette für Arme gespielt. Von wegen 35-facher Einsatz! So mancher Klub wäre schon mit dem in der Liga handelsüblichen dreifachen Einsatz hochzufrieden.
Sagen wir mal Borussia Mönchengladbach, das den letzten Spieltag im so erfolgreichen Jahr 2011 ebenso erfolgreich abschließen will. Die ersten drei Monate des Jahres lassen wir gemeinsam einfach mal unter den noch ungedeckten Gabentisch fallen. Allerdings geht es im Borussia-Park, der selbstredend in Mönchengladbach und nicht im Ruhrgebiet steht, gegen den Angstgegner Mainz 05. Die Gladbacher Bilanz gegen den Karnevalsverein ist, sagen wir mal, verbesserungswürdig. Wahrscheinlich spielt der kleine linke Zeh bei den neuen Fohlen wieder mit. Wahrscheinlich könnte das helfen. Gladbach - Mainz, wahrscheinlich 2:0.
Wenn am Sonntag im ersten Spiel um 15Uhr30 der 1. FC Kaiserslautern gegen Hannover 96 antritt, stellt sich der geneigte Zuschauer die Frage, ob es wieder so stürmisch auf dem Betze wird, wie zuletzt gegen die Hertha. Und ob man sich dann auch wieder darauf verlassen kann, dass wunderschöne Eigentore fallen. Könnte helfen. Zumindest dem FCK. Schließlich sind die weinroten Teufel nicht gerade für ihre sensationelle Abschlussstärke bekannt. Aber der letzte Punkt beim Deutschen Meister (nur der BVB!) war sicher Balsam für die Satansseele. Hannover hat sich in der Ligamitte festgespielt. Obwohl die Roten nur viermal verloren (vgl. auch Bayern München, Borussia Mönchengladbach), stehen sie doch nur im mausgrauen Mittelfeld. Vielleicht einfach zu oft remisiert? Wahrscheinlich. In Kaiserslautern muss man eigentlich gewinnen. Uneigentlich ist das aber ein schwieriges Unterfangen. Zumal bei Fritz-Walter-Wetter. Und bei Sturm. FCK - 96, wahrscheinlich 1:3.
Jeder blinde Terminplaner in der Sky-Zentrale, Medienallee 26, in 85774 Unterföhring, findet ja auch mal ein Top-Spiel. Würfelglück muss man haben! Am Samstagabend um 18Uhr30 stoßen jedenfalls der FC Schalke 04 und Werder Bremen zum torreichsten Spiel des Tages in der Veltins-Arena an. Wohlsein. Die knappen Knappen stehen auf Platz 3, lediglich ein paar Tore vom, nun ja, BVB entfernt und einen Sieg hinter den Bayern. Ja, da reiben sie sich die Augen am Ernst-Kuzorra-Weg 1 in 45891 Gelsenkirchen. Wie allüberall in der Republik. Denn wie es S04 dorthin geschafft hat, weiß eigentlich niemand so ganz genau. Aber - auch das ist üblich auf Schalke - das interessiert auch eigentlich keinen. Werder ist Werder ist Werder. Und in dieser Saison erfolgreicher als erwartet. Aber dabei so verlässlich wie anno Tuck. Immer mal für ne Klatsche gut, aber immer auch für einen Kantersieg. Hauptsache furios! Schalke - Werder, wahrscheinlich 4:4.
Den 17. Spieltag können wir am Samstag, den 17. Dezember zur angestammten Bundesliga-Anstoßzeit um 15Uhr30 eigentlich ganz gut unter den noch ungeschmückten Gabentisch fallen lassen. Warum? Nun ja, wenn die Sky-Planer bei drei von vier Live-Spielen am Freitag, Samstag und Sonntag Leckerbissen und Schmackazien zum Fingerlecken servieren, dann bleibt halt für den Hauptspieltag nur noch Graupensuppe. Ein kurzer Blick auf die Spiele, der Vollständigkeit halber schon mal mit den Ergebnissen:
Bayer Leverkusen - 1. FC Nürnberg, wahrscheinlich 1:0
Hamburger SV - FC Augsburg, wahrscheinlich 0:0
SC Freiburg - BVB, wahrscheinlich 0:1
1899 Hoffenheim - Hertha BSC Berlin, wahrscheinlich 2:2
VfL Wolfsburg - VfB Stuttgart, wahrscheinlich 0:3
Fehlt was? Hm. Ach so: Am Freitagabend wird der letzte Spieltag der Hinrunde vom deutschen Fußball-Rekordmeister FC Bayern München eröffnet. Gegen den 1.FC Köln. Möglich, dass Herr Schweinsteiger wieder ein paar Minuten Cheffchen spielen darf. Sicher, dass Herr Podolski auf der anderen Seite wieder die Kohlen aus dem Feuer holen muss. Doof nur, dass im bayrischen Schlauchboot-Stadion oft genug Napalm als Brandbeschleuniger eingesetzt wird. Bayern München - 1. FC Köln, wahrscheinlich 5:0
Montag, 12. Dezember 2011
Puste, ausgegangen
(hai) Was war das denn jetzt? Der Deutsche Meister (nur der BVB!) gibt zu Hause einen Punkt gegen die weinroten Teufel ab und Gladbach verliert beim Tabellenletzten? Die Bayern gewinnen auch in Stuttgart, was nicht überrascht und Schalke in Berlin, was, nun ja, sehr wohl überrascht.
Die Tabelle hat ja bekanntlich alles andere als kurze Beine, so sagt man und so muss es wohl sein: Die Bayern sind also durch. Herbstmeister und dann wohl (mit Zweidrittelwahrscheinlichkeit) auch Meister. Der FCB ist ja nicht 1899. Apropos: der Traditionsverein aus dem Kraichgau kann noch gewinnen, sogar auswärts. Dafür hat das Nürnberg verlernt, sogar zu Hause.
Leverkusen hoppelt irgendwie unambitioniert durch die Liga, steckt in einer fiesen Ergebniskrise. Ähnlich wie Mainz und Hannover. Ab und an blitzt da etwas auf, was man früher mal Form nannte. Aber überragend ist das selten.
Gladbach trotzt vehement den Großen und verliert behände gegen die Kleinen (jeweils 0:1 in Nürnberg, Freiburg, Augsburg und Schalke). Wie kann das? Die Rübe ist schuld. Manch einer hat trotz des Mahners in der niederrheinischen Wüste offenbar längst realisiert, dass man nicht mehr gegen den Abstieg kämpft und es gegen direkte Konkurrenten (um Europapokalpätze) wichtiger ist, die sechs Punkte einzufahren. Ist aber vielleicht hilfreich, wenn alle paar Wochen ein Schuss vor den Bug knallt. Dann ist vielleicht wirklich Platz 6 drin.
Was lehrt uns das jetzt alles, nach diesem vorletzten Spieltag der Fußball-Bundesliga-Hinrunde? Tja, vermutlich werden die beiden Tabellenhälften so oder so ähnlich bleiben, mit ein paar Verschiebungen. Kann wahrscheinlich jeder ganz gut mit leben, der jeden Morgen seine Realismustropfen nimmt. Also wieder die Bayern und die üblichen Verdächtigen in der Gelddruckliga mit dem üblichen Überraschungsteam in der Mitte. Puh, müssen wir die Rückrunde überhaupt noch gucken? Vielleicht kaprizieren wir uns erstmal auf den Pokal. Düsseldorf gegen Dortmund (2:1 n.V.) und Gladbach gegen Schalke (2:0). Und davor auf den 17. Spieltag und davor auf das Nachholspiel Köln gegen Mainz (Di., 20.30 Uhr, 3:3). Narhallamarsch!
Die Tabelle hat ja bekanntlich alles andere als kurze Beine, so sagt man und so muss es wohl sein: Die Bayern sind also durch. Herbstmeister und dann wohl (mit Zweidrittelwahrscheinlichkeit) auch Meister. Der FCB ist ja nicht 1899. Apropos: der Traditionsverein aus dem Kraichgau kann noch gewinnen, sogar auswärts. Dafür hat das Nürnberg verlernt, sogar zu Hause.
Leverkusen hoppelt irgendwie unambitioniert durch die Liga, steckt in einer fiesen Ergebniskrise. Ähnlich wie Mainz und Hannover. Ab und an blitzt da etwas auf, was man früher mal Form nannte. Aber überragend ist das selten.
Gladbach trotzt vehement den Großen und verliert behände gegen die Kleinen (jeweils 0:1 in Nürnberg, Freiburg, Augsburg und Schalke). Wie kann das? Die Rübe ist schuld. Manch einer hat trotz des Mahners in der niederrheinischen Wüste offenbar längst realisiert, dass man nicht mehr gegen den Abstieg kämpft und es gegen direkte Konkurrenten (um Europapokalpätze) wichtiger ist, die sechs Punkte einzufahren. Ist aber vielleicht hilfreich, wenn alle paar Wochen ein Schuss vor den Bug knallt. Dann ist vielleicht wirklich Platz 6 drin.
Was lehrt uns das jetzt alles, nach diesem vorletzten Spieltag der Fußball-Bundesliga-Hinrunde? Tja, vermutlich werden die beiden Tabellenhälften so oder so ähnlich bleiben, mit ein paar Verschiebungen. Kann wahrscheinlich jeder ganz gut mit leben, der jeden Morgen seine Realismustropfen nimmt. Also wieder die Bayern und die üblichen Verdächtigen in der Gelddruckliga mit dem üblichen Überraschungsteam in der Mitte. Puh, müssen wir die Rückrunde überhaupt noch gucken? Vielleicht kaprizieren wir uns erstmal auf den Pokal. Düsseldorf gegen Dortmund (2:1 n.V.) und Gladbach gegen Schalke (2:0). Und davor auf den 17. Spieltag und davor auf das Nachholspiel Köln gegen Mainz (Di., 20.30 Uhr, 3:3). Narhallamarsch!
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