Online-Berichterstattung von der wichtigsten Hauptsache der Welt. Manchmal sogar live und in Farbe aus den Stadien der Republik: dem Borussia-Park in Gladbach, dem Ex-Ruhrstadion in Bochum, dem Ex-Westfalenstadion in Dortmund - und gerne, sehr gerne auch vom Millerntor auf St.Pauli. Blog7 ist eine Unternehmung von "Neulich im Netz" - dem Blog-Portal von Ottensmann³.
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Dienstag, 22. November 2011
Montag, 21. November 2011
Vormacht in der Zange
(teo) Der FC Bayern München wird Meister. In der Saison 2011/2012 so wie in fast jedem Jahr. Außer den ungeraden, genauer: den ungeraden Jahren nach Weltmeisterschaften. Das weiß jedes Kind und auch viele Erwachsene, sagen wir mal Fußball-Trainer. In der ebenso traditionellen wie überflüssigen Umfrage der Agenturen und Auguren vor der Saison haben wieder 23 von 18 Bundesliga-Trainern auf den Rekordmeister als Schalenträger getippt. Gähn. Auch die Experten von Blog7 und mithin die Auguren unter den Agenturen schlossen sich diesem Tipp damals übel gelaunt an. Doch Blog7 wäre ja nicht Blog7, wenn er nicht, nun ja, lernfähig wäre.
Denn nach dem 13. Spieltag der Fußball-Bundesliga mit dieser wunderbaren Heimniederlage der Bayern (Ergebnis-Krise in München!) gegen den Deutschen Meister (nur der BVB!) und dem großartigen 5:0-Heimsieg der neuen Fohlen ("Wir steigen auf, wir steigen ab und zwischendurch Europacup!") aus Mönchengladbach gegen den bis dato Tabellendritten Werder Bremen haben die vereinigten Borussen aus Gladbach und Dortmund die rote Vormacht der schwarzen Bestie (El Marca) in die Zange genommen. Beide Borussias gewannen bislang als Einzige in München, beide siegten hoch, beide souverän und beide zu Null und beide haben Manuel Neuer gemeinsam 40 Prozent seiner Gegentore eingeschenkt.
Deshalb - und zusammen vielleicht noch mit dem erstaunlich hohen 4:0 des überflüssigen FC Schalke 04 gegen einen überforderten 1. FC Nürnberg - aus aktuellem Anlass nun die aktuelle Prognose des aktuellsten Falschen Einwurfs in Sachen Titelträger 2012: Meister wird der FC Bayern München.
Sonst noch:
Kloppähnliche Trainer können doch gewinnen:
HSV 2 Hoffenheim 0.
Kloppähnliche Trainer können doch gewinnen:
HSV 2 Hoffenheim 0.
Ballack auf Abschiedstour im Pillen-Dress:
Lautern 0 Leverkusen 2
Lautern 0 Leverkusen 2
VW schaltet in den 6.Gang:
Wolfsburg 4 Hannover 1
Wolfsburg 4 Hannover 1
Breisgau goes Betze: Spielen, bis der Ausgleich fällt:
Freiburg 2 Hertha 2
Freiburg 2 Hertha 2
Schwabenland, 7 Grad: Bruno Labbadias Frisur sitzt:
Stuttgart 2 Augsburg 1
Stuttgart 2 Augsburg 1
Das Spiel zwischen Köln und Mainz wurde kurz vor dem Anpfiff aus einem "wichtigen Grund" abgesagt, wie auf der Anzeigetafel im Müngersdorfer Stadion, das längst wie eine Steckdose heißt, zu lesen war. Mit Recht. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
Außer vielleicht dies: Den besten Kommentar zur Ursache für den Spielausfall lieferte neben Arnd Zeigler in seiner wirklich mal wieder von vorne bis hinten grandiosen WDR-Sendung "Wunderbare Welt des Fußballs" vom 20. November 2011 sicher Ansgar Griebel von den Westfälischen Nachrichten in Münster. Und er hat in allen Punkten Recht: Babak Rafati lebt - das war die beste und wichtigste Nachricht an diesem Fußball-Wochenende. Punkt.
Freitag, 18. November 2011
Iro mit Seitenscheitel
(teo) Am 17. Spieltag der Fußball-Bundesliga raufen sich die Macher des Bezahlfernsehens die wenigen grauen Haare. Es geht um - Überraschung! - das Topspiel am Samstagabend. Schwierige Kiste in dieser Woche. Weil: Der 17. Spieltag in der Fußball-Bundesliga bietet nur dürftige Hausmannskost, wie man so gerne sagt und so ungern hört. Aber Schmalhans ist Küchenmeister in diesem Hungerwinter. Da beißt die Maus keinen Faden ab! Keine Leckerbissen, keine Schmankerl. Noch nicht mal Gnocchi. Nur Graupensuppe. Die Liga ist nach dieser wunderbaren Länderspielpause mit den erregenden Unentschieden in wilden Osten und phänomenalen Siegen gegen Erz-Rivalen aus dem Nachbarland nun wieder mittig im büroteppichgrauen Alltag angekommen. Ein Wochenende wie ein stierer Blick.
Machen wir es kurz. Am Freitagabend treffen sich der 1.FC Kaiserslautern und der TSV Bayer 04 Leverkusen zum müden Flutlichtspiel auf dem Betzenberg, der längst wie zwei männliche Vornamen mit fünf Buchstaben heißt. In den Siebziger Jahren gab es ja nicht nur diese "Ich bin Energiesparer"-Aufkleber mit schwarz-rot-goldener Umrandung. Sondern auch die Litfaß-Säulen-Werbung eines Raffinerie-Zubehör-Lieferanten mit dem wunderbaren Slogan "Ich bin zwei Öltanks." Nun also der Betze. Und der Berg ruft: "Ich bin zwei Vornamen." Pause. So, ich habe die Tabletten abgesetzt. Wo waren wir? Ach so. Müder Kick, trübes Ergebnis: Lautern 0, Leverkusen 0
Das Spannendste an der Begegnung FC Schalke 04 gegen den 1.FC Nürnberg am Samstag um 15.30 Uhr ist das Treffen der befreundeten Fanclubs vor dem Schalker Stadion, das längst wie ein verblichener Fernsehsender heißt und in Wirklichkeit - wer wüsste es nicht - eine etwas größere Turnhalle mit Naturgrasboden ist. Bei diesen Treffen werden dann zünftig und wortreich Badges, Sticker und Stricklieseln (Schals!) ausgetauscht und von den guten alten Zeiten (Max Merkel!, der Meisterabsteiger!, Charlie Neumann!, die Vier-Minuten-Meisterschaft!) geplaudert. Das waren aber auch noch Tage! Beide Vereine dominierten den deutschen Fußball nach Belieben und galten als auf Jahre hinaus unschlagbar. Wie lange das her ist, sieht man an den Dokumenten. Die Bilder konnten schon laufen, aber die Zeitlupe war noch ein Vergrößerungsglas für die Taschenuhr. Vor 50, 60, 70 Jahren waren Nürnberg und Schalke Serienmeister. Heute, nun ja, sind sie das nicht mehr. Nur soviel: Achtet mal auf die Trikots und zählt die goldenen Sterne über dem Wappen. So. Tschulligung, bisschen verplaudert. Heute also sind die Clubberer und die Knappen im modernen Fußball angekommen. Was heißt das aber für dieses verkappte Testspiel um Punkte am Samstag? Sagt ihr es mir. Schalke 0, Nürnberg 0
Freiburg gegen Hertha BSC ist so prickelnd wie ein Schoppen zwei Tage offen stehender alkoholfreier Kellergeister. Apropos Kellergeister: Freiburg kämpft gegen die Abstiegsgespenster, die sie riefen. Hertha pendelt zwischen Hauptstadt-Arroganz und Aufsteiger-Devotion, Freiburg zwischen Erfolg (Cissé trifft) und Misserfolg (Cissé schmollt). SCF 0, Hertha 0.
Köln gegen Mainz, am Elften (Monat) im Elften (Jahr des Jahrtausends). Lustig. Die einzige Frage, die sich bei dieser ersten großen Narren-Party in der Stadt mit der großen Kirche und dem abwanderungslustigen Prinzen stellt: Kann der Schiri bitte endlich abpfeifen, damit ich wieder aufs Sofa darf? Ein Spiel, wie es singt und lacht. Und wo Berge rufen, da können Spiele auch sprechen. Hört, hört: Wir sind nur zwei Karnevalsvereine. Und die Zuschauer antworten: Aufhören, aufhören. Sehr gern. Köln 0, Mainz 0
So das wars.
Wie, was vergessen? Echt? Hm. Kam mir vor wie ne komplette Englische Woche. Nun gut. Wolfsburg gegen Hannover 96. Nun schlecht. Fällt mir nix zu ein. Außer vielleicht: Zwei Traditionsvereine! Und höchstens: Endlich mal wieder ein Nord-Derby! Spannend. Wolfsburg 0, Hannover 0
In Gladbach munkeln sie ja, dass sie den Marco Reus vor Länderspielen immer eigens nach dem Training auf das Stadiondach des Borussia-Parks beordern, mit nem Rätselheft. 90 Minuten Sudoku und Schwedenrätsel. Vorher muss er dann immer seine verschwitzten Sachen ausziehen. Wenn er dann in die Kabine kommt, sind die Kollegen längst weg und es gibt kein heißes Wasser mehr. Bei der Nationalmannschaft wird er dann immer wieder mühsam aufgepäppelt, bekommt heiße Milch mit Honig und verbringt die Zeit mit der Playstation und dem iPod im überheizten Hotelzimmer, wenn die anderen kicken. Doch der Wahnsinn hat Methode: So werden nicht noch mehr Vereine auf das schmale Hemd aufmerksam. Und so muss der Iro mit Seitenscheitel nicht weitere Heerscharen von Beratern und andere Schmierlappen abwimmeln. Pferde haben wenigstens Schwänze, mit denen sie höchst wirksam die Fliegen abwimmeln. Und der Marco? Der nicht. Und der schießt auch nicht jeden Samstag zwei Tore. Wäre ja noch schöner. Der Pizarro übigens auch nicht. Duell des Dritten gegen den Vierten? Gähn. Gladbach 0 Werder 0
Zwei Sonntagsspiele, im Rahmen der Chronistenpflicht noch kurz gelistet:
VfB Stuttgart - FC Augsburg (Schwaben-Derby! Hammer!) 0:0
Hamburger SV - TSG 1899 Hoffenheim (Stani ist da immer noch Trainer) 0:0
Wie mir soeben aus der Redaktion mitgeteilt wird, haben sich die entscheidenden Entscheider in der Sky-Zentrale bei München entschieden. Grün-Weißer Rauch sei aufgestiegen, das melden übereinstimmend die internationalen Korrespondenten. CNN wittert eine Sensation, Al Jazira Morgenluft. n-TV sendet Brückensprengungen und wie ein kleiner, weißer Hund erbarmungslos von bis an die verspiegelten Sonnenbrillen bewaffneten Motorradpolizisten gejagt wird. Da kommt das Telex mit der Bestätigung:
"Das Topspiel am Samstagabend tragen am 17. Spieltag der Fußball-Bundesliga dem Vernehmen aus der Sky-Zentrale in München nach diese Mannschaften aus: Ein Verein, der sich in einigen diasporischen Enklaven Norditaliens einer gewissen verklemmten Beliebtheit erfreut und ein Vielvölker-Folklore-Treff aus dem Kohlenpott, der unter einer seltenen Farbstörung, einer sogenannten kollektiven Colorverirrung leidet. Nach übereinstimmenden Agenturmeldungen habe beide Clubs deshalb den Zuschlag bekommen, weil sie, Zitat "mehr Modefans haben als die deutsche Fußball-Nationalmannschaft in Zeiten von fifa (c) Fussball Weltmeisterschaften (TM)." Zitat Ende. Bundesliga, ein Wintermärchen.
Nach bestätigten Medienberichten soll es sich danach um das Punktspiel zwischen dem FC Bayern München und dem Deutschen Meister (nur der BVB!) handeln. Andere sprechen vom amtierenden Titelträger, der zur Isar reist, wo im Übrigen überhaupt kein Fußballplatz liegt, schon mal gar kein Stadion. In der Arena, die schon immer so hieß wie eine kommerzielle Vereinigung, die mit Verheißungen Geld macht. Und die heute mal so leuchtet und morgen mal so. So. Da kommt die Bestätigung: Das Topspiel am Samstagabend heißt FC Bayern München e.V. gegen BV Borussia Dortmund 09 KGaA. Und da sind noch die aktuellen Wettquoten: Bayern 0, BVB 0
Auf der Schotterpiste der Blamage
Münster/Lennestadt - Die Sache ist klar. Borussia Mönchengladbach kann kommen. Der SCP ist auf wackligen Beinen den dritten Schritt auf dem Weg in die 1. DFB-Pokal-Hauptrunde gegangen. Die Preußen waren als Drittligist beim Achtligisten FC Lennestadt im Sauerland aber lange Zeit lediglich auf der Schotterpiste der Blamage unterwegs. Die Adlerträger siegten letztendlich zwar nicht gänzlich unverdient, aber um ein bis zwei Tore zu hoch mit 4:1 (1:1, 1:1). Der Re-Live-Ticker zum Spiel .
120. Minute Die Sache ist gegessen. Schlusspfiff, aus, Ende, Feierabend. 4:1 siegt der SCP mit großer Mühe in Südwestfalen. Die 2.500 Zuschauer verließen aber zu einem Großteil schon nach dem 3:1 das Stadion in Lennestadt. Für die Preußen heißt es nun: Borussia Mönchengladbach kann kommen. Naja, so gut wie. Ach so: Andere Gegner im Preußenstadion? Andere Wunsch-Lose für die 1. DFB-Pokal-Hauptrunde? Aber gern: Bitte per Wunsch-Mail an redaktion.online@wn.de
120. Minute Die Sache ist gegessen. Schlusspfiff, aus, Ende, Feierabend. 4:1 siegt der SCP mit großer Mühe in Südwestfalen. Die 2.500 Zuschauer verließen aber zu einem Großteil schon nach dem 3:1 das Stadion in Lennestadt. Für die Preußen heißt es nun: Borussia Mönchengladbach kann kommen. Naja, so gut wie. Ach so: Andere Gegner im Preußenstadion? Andere Wunsch-Lose für die 1. DFB-Pokal-Hauptrunde? Aber gern: Bitte per Wunsch-Mail an redaktion.online@wn.de
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| "Haste Scheiße am Schuh haste Scheiße am Schuh." (Andreas Brehme) (Handy-Fotto: Thomas Ottensmann) |
Kleiner Mund ist schnell abgeputzt
108. Minute Julian Loose - in der 3. Liga wegen seiner roten Karte aus dem Spiel gegen Wacker Burghausen noch gesperrt, im Pokal aber spielberechtigt - legt nur knappe 100 Sekunden später zum 4:1 nach. Jetzt ist der Drops hier gelutscht. Ein Doppelschlag in gut 140 Sekunden entscheidet ein ganz enges Pokalspiel. Nein, ich habe nicht "typisch" gesagt. Und wenn, dann wäre es höchstens "tückisch" gewesen. Drei Euro ins Phrasenschwein.
106. Minute Kleiner Mund ist schnell abgeputzt. In Windeseile gar: Björn Kluft macht - wie weiland Güvenisik nach der Halbzeit - 60 Sekunden nach dem Seitenwechsel das 3:1 für den SCP. Spätes Glück also für die Preußen, die hier - nur zur Erinnerung - als Drittligist beim Achtligisten FC Lennestadt lange Zeit nur auf der Schotterpiste der Blamage unterwegs waren. Und die letzte Ausfahrt nicht fanden.
105. Minute So. Jetzt schnell die Seiten wechseln, den Mund abputzen und weiter gehts. Eine Viertelstunde trennt den SC Preußen Münster noch vom Einzug in die 4. Runde des Westfalenpokals. Oder vom Aus beim fünf Spielklassen tiefer kickenden Amateurligisten FC Lennestadt. Nur zur Erinnerung. Als Westfalenpokalsieger winkt die 1. Hauptrunde im DFB-Pokal und das Traumlos gegen, sagen wir mal Borussia Mönchengladbach. Nur zur Erinnerung.
Kunstvoll den Rasen umgepflügt
104. Minute Das Tor passt zum Spiel: Aus dem Gewusel trifft Radovan Vujanovic zum 2:1 für den SCP. Wir schreiben die 97. Minute. Noch 23 Minuten. Nach Adam Riese. Oder nach Marc Fascher, der mit der Digitaluhr sicherlich auch mitstoppt. Die Preußen jetzt wieder engagierter. Aber der FC Lennestadt ist noch nicht geschlagen. Im Gegenteil: Hier wird der Boden umgepflügt. Was nicht nur artistisch klingt, sondern auch so ist: Im Hensel-Stadion wird auf Kunstrasen gespielt.
95. Minute Der SCP steckt fest. In der ersten Hälfte der Verlängerung. Max Schulze-Niehues, der seit seinem Wechsel zurück von Fortuna Düsseldorf II erstmals das Tor der Drittliga-Profis hütet, musste bereits zweimal den Ball aus dem Netz holen. Wir erinnern uns: Es steht hier 1:1. Einmal war es es ein Tor, einmal nicht. Der Schiedsrichter erkannte den Lennestädter Führungstreffer, der schon über den Ticker gegangen war, nicht an. Auch Preußen traf zweimal: Güvenisik regulär, N'Diaye in der ersten Halbzeit lediglich aus dem Abseits. Es steht also weiter 1:1 und irgendwie auch auf des Messers Schneide.
Verlängerung ante portas
90. Minute Aus, aus, aus. Das Spiel ist aus! Hat aber keinen Sieger. Der SCP, der auch in der 3. Liga in 16 Spielen satte achtmal remisierte muss also in die Verlängerung. Der FC Lennestadt übrigens auch. Dabei waren die gar nicht so schlecht. Das hatten sich die Preußen wohl anders vorgestellt. Der FC Lennestadt aber sicher auch. Des einen Freud, des anderen Leid. Ist halt wie im richtigen Leben. Wie sagt Ailton: Sos Fusball.
88. Minute Zwei Minuten noch. Plus Nachspielzeit, so sagt man wohl im modernen Fußball. Apropos: Mit modernem Fußball hat das hier nicht allzu viel zu tun. Höchstens mit eigenen Gesetzen. Und mit dem Willen, der auch zumeist den Weg weist. Die Frage sei an dieser Stelle kurz erlaubt und sofort gestellt: Wer hat denn nun den größeren Willen - und wer findet diesen schmalen Weg, der die Verlängerung vermeiden lässt. Preußen macht in den letzten Minuten endlich mal wieder mehr Dampf. Doch es steht Spitz auf Knopf in diesem kleinen Stadion. Die Verlängerung steht vor dem Tor, ähem, der Tür.
Bastelmaterial nur widerwillig genommen
80. Minute Das Stadion tobt. Marc Fascher auch. Der FC Lennestadt hält ein 1:1 - und wäre in der 73. Minute sogar fast in Führung gegangen. Der vereinseigene, fleißig ratternde Preußen-Ticker vermeldete das 2:1 für den Bezirksligisten schon. Und nahm es dann zwei Minuten später wieder kommentarlos zurück. Gleichwohl: 1:1 nach 75 Minuten gegen den Drittligisten, das ist für den FC Lennestadt schon jetzt und ganz in echt - und völlig egal, wie es dann ausgeht - vor fast 2.500 Zuschauern wirklich das "Spiel des Jahres". Punkt. Der Drittligist aus Münster weiß nicht, wie ihm geschieht. Und Radovan Vujanovic auch nicht: Er hat sich gerade ebenfalls Bastelmaterial beim Schiedsrichter abgeholt. Und nahm den gelben Karton dann doch nur widerwillig.
70. Minute Nein, an dieser Stelle soll NICHT daran erinnert werden, dass der Tabellenführer der Sauerland-Bezirksliga in den ersten beiden Runden zunächst einen Westfalenligisten (6. Liga) und dann einen NRW-Ligisten (5. Liga) ausschaltete. Denn wer diese mathematische Reihe fortsetzt, bekommt es mit der Angst zu tun, zumindest, wenn er Preuße ist. Noch zwanzig Minuten. 8. Liga gegen 3. Liga 1:1.
65. Bei den Preußen wird gewechselt. Für Joe Vunguidica kommt Björn Kluft. Derweil macht Jürgen Duah da weiter, wo er gegen Bielefeld aufhörte: Er sieht die gelbe Karte. Die dritte in vier Tagen. Respekt.
FC Lennestadt schickt 1:1 per Schneckenpost
55. Minute Postwendend wäre übertrieben. Obwohl... Mit der Schneckenpost gibt der FC Lennestadt den Gegenzug in Auftrag. Acht Minuten nach der Führung der Preußen durch Güvenisik dann also der Ausgleich für den FC Lennestadt. Zugestellt durch Baumhoff, der den Ball nach einer Ecke aus drei (!) Metern über die Linie drückt. Der SCP konsterniert. Das Stadion euphorisiert. Deutlich über 2.000 Zuschauer verfolgen übrigens diese Pokal-Partie in Lennestadt im Kreis Olpe.
Vermisste Nummer 80 netzt nach 80 Sekunden ein
46. Minute Der Ball rollte kaum wieder, da lag er schon regunslos im Lennestädter Netz. Nix mehr mit "tapfer wehren" und "wacker kämpfen": Der SCP führt beim Bezirksligaspitzenreiter seit der 47. Minute mit 1:0. Sercan Güvenisik legte den Schalter im Sauerland um: Der SC Preußen geht also direkt nach dem Seitenwechsel in Südwestfalen durch die in den letzten Wochen schmerzlich im Sturm vermisste Nummer 80 in Führung. 80 Sekunden nachdem der Stürmer für Babacar N'Diaye eingewechselt worden war. Wie es nun weitergeht? Carsten Gockel, Sportvorstand des SCP, sagte gerade am Telefon, just in dem Moment als das 1:0 für die Preußen fiel: "Jetzt machen wir noch ein paar." Schaun mer mal.
45. Minute Huch, der FC Lennestadt, in Gestalt eines gewissen Gödde (42.) zwingt den fünf Klassen höher spielenden SC Preußen zu einer ersten ernsthaften Abwehraktion. Kühne und Kirsch (44.) klären gemeinschaftlich. Teamwork. Und dann, unvermeidlich: Halbzeit in Lennestadt. 0:0. Für den Achtligisten ein schöner Erfolg, für den SCP nicht. Und jetzt: Erstmal einen Pausentee.
Wo ist das Dampf-Ablassventil?
40. Minute Loose, Heise, N'Diaye, Truckenbrod - was sich wie eine Wiederholung anhört, ist die Bilanz der letzten zehn Minuten. Die Preußen machen Dampf, können ihn aber nicht ablassen. Zumindest nicht im Form eines Torjubels. Und der FC Lennestadt? Nun, man hört ja ebenso oft wie ungern, dass "die Amateure sich hier wacker schlagen" und dass der Achtligist sich "mehr als tapfer schlägt", vielleicht sogar "richtig teuer verkauft". Und hier, heute Abend im Hensel-Stadion? Stimmt das alles. Verkehrte Welt! Eigene Gesetze! Noch was: Der SCP braucht jetzt ein Tor. Das dem Spiel im Übrigen gut tun würde. Und den mitgereisten etwa 120 Preußen-Fans auch.
30. Minute Weiter geht es auf dem Kunstrasen im Sauerland, im Minutentakt - und zwar in eine einzige Richtung: Das Tor des FC Lennestadt im Belagerungszustand. Kühne, Heise, Loose - in dieser Reihenfolge prüft der SCP die Roten des FC. Bislang ohne Erfolg.
20. Minute Der SCP drückend überlegen, will hier früh für klare Verhältnisse sorgen. Babacar N'Diaye traf bereits für die in weiß spielenden Preußen, wurde aber wegen einer Abseitsstellung von Schiedsrichter Michael Sahm zurückgepfiffen.
15. Minute Die Preußen diktieren das Spiel in Lennestadt. Das Hensel-Stadion ist gut gefüllt. Aber auch der heimische Bezirksligist lässt sich nicht lumpen und hat sich schon einmal mit einem sehenswerten Distanzschuss ins Geschehen eingemischt. Die Anfangsphase war bislang mehr von hektischer Betriebsamkeit, als vom berühmt-berüchtigten Abtasten geprägt.
---------+++----------Vorbericht----------+++----------
106. Minute Kleiner Mund ist schnell abgeputzt. In Windeseile gar: Björn Kluft macht - wie weiland Güvenisik nach der Halbzeit - 60 Sekunden nach dem Seitenwechsel das 3:1 für den SCP. Spätes Glück also für die Preußen, die hier - nur zur Erinnerung - als Drittligist beim Achtligisten FC Lennestadt lange Zeit nur auf der Schotterpiste der Blamage unterwegs waren. Und die letzte Ausfahrt nicht fanden.
105. Minute So. Jetzt schnell die Seiten wechseln, den Mund abputzen und weiter gehts. Eine Viertelstunde trennt den SC Preußen Münster noch vom Einzug in die 4. Runde des Westfalenpokals. Oder vom Aus beim fünf Spielklassen tiefer kickenden Amateurligisten FC Lennestadt. Nur zur Erinnerung. Als Westfalenpokalsieger winkt die 1. Hauptrunde im DFB-Pokal und das Traumlos gegen, sagen wir mal Borussia Mönchengladbach. Nur zur Erinnerung.
Kunstvoll den Rasen umgepflügt
104. Minute Das Tor passt zum Spiel: Aus dem Gewusel trifft Radovan Vujanovic zum 2:1 für den SCP. Wir schreiben die 97. Minute. Noch 23 Minuten. Nach Adam Riese. Oder nach Marc Fascher, der mit der Digitaluhr sicherlich auch mitstoppt. Die Preußen jetzt wieder engagierter. Aber der FC Lennestadt ist noch nicht geschlagen. Im Gegenteil: Hier wird der Boden umgepflügt. Was nicht nur artistisch klingt, sondern auch so ist: Im Hensel-Stadion wird auf Kunstrasen gespielt.
95. Minute Der SCP steckt fest. In der ersten Hälfte der Verlängerung. Max Schulze-Niehues, der seit seinem Wechsel zurück von Fortuna Düsseldorf II erstmals das Tor der Drittliga-Profis hütet, musste bereits zweimal den Ball aus dem Netz holen. Wir erinnern uns: Es steht hier 1:1. Einmal war es es ein Tor, einmal nicht. Der Schiedsrichter erkannte den Lennestädter Führungstreffer, der schon über den Ticker gegangen war, nicht an. Auch Preußen traf zweimal: Güvenisik regulär, N'Diaye in der ersten Halbzeit lediglich aus dem Abseits. Es steht also weiter 1:1 und irgendwie auch auf des Messers Schneide.
Verlängerung ante portas
90. Minute Aus, aus, aus. Das Spiel ist aus! Hat aber keinen Sieger. Der SCP, der auch in der 3. Liga in 16 Spielen satte achtmal remisierte muss also in die Verlängerung. Der FC Lennestadt übrigens auch. Dabei waren die gar nicht so schlecht. Das hatten sich die Preußen wohl anders vorgestellt. Der FC Lennestadt aber sicher auch. Des einen Freud, des anderen Leid. Ist halt wie im richtigen Leben. Wie sagt Ailton: Sos Fusball.
88. Minute Zwei Minuten noch. Plus Nachspielzeit, so sagt man wohl im modernen Fußball. Apropos: Mit modernem Fußball hat das hier nicht allzu viel zu tun. Höchstens mit eigenen Gesetzen. Und mit dem Willen, der auch zumeist den Weg weist. Die Frage sei an dieser Stelle kurz erlaubt und sofort gestellt: Wer hat denn nun den größeren Willen - und wer findet diesen schmalen Weg, der die Verlängerung vermeiden lässt. Preußen macht in den letzten Minuten endlich mal wieder mehr Dampf. Doch es steht Spitz auf Knopf in diesem kleinen Stadion. Die Verlängerung steht vor dem Tor, ähem, der Tür.
Bastelmaterial nur widerwillig genommen
70. Minute Nein, an dieser Stelle soll NICHT daran erinnert werden, dass der Tabellenführer der Sauerland-Bezirksliga in den ersten beiden Runden zunächst einen Westfalenligisten (6. Liga) und dann einen NRW-Ligisten (5. Liga) ausschaltete. Denn wer diese mathematische Reihe fortsetzt, bekommt es mit der Angst zu tun, zumindest, wenn er Preuße ist. Noch zwanzig Minuten. 8. Liga gegen 3. Liga 1:1.
65. Bei den Preußen wird gewechselt. Für Joe Vunguidica kommt Björn Kluft. Derweil macht Jürgen Duah da weiter, wo er gegen Bielefeld aufhörte: Er sieht die gelbe Karte. Die dritte in vier Tagen. Respekt.
FC Lennestadt schickt 1:1 per Schneckenpost
55. Minute Postwendend wäre übertrieben. Obwohl... Mit der Schneckenpost gibt der FC Lennestadt den Gegenzug in Auftrag. Acht Minuten nach der Führung der Preußen durch Güvenisik dann also der Ausgleich für den FC Lennestadt. Zugestellt durch Baumhoff, der den Ball nach einer Ecke aus drei (!) Metern über die Linie drückt. Der SCP konsterniert. Das Stadion euphorisiert. Deutlich über 2.000 Zuschauer verfolgen übrigens diese Pokal-Partie in Lennestadt im Kreis Olpe.
Vermisste Nummer 80 netzt nach 80 Sekunden ein
46. Minute Der Ball rollte kaum wieder, da lag er schon regunslos im Lennestädter Netz. Nix mehr mit "tapfer wehren" und "wacker kämpfen": Der SCP führt beim Bezirksligaspitzenreiter seit der 47. Minute mit 1:0. Sercan Güvenisik legte den Schalter im Sauerland um: Der SC Preußen geht also direkt nach dem Seitenwechsel in Südwestfalen durch die in den letzten Wochen schmerzlich im Sturm vermisste Nummer 80 in Führung. 80 Sekunden nachdem der Stürmer für Babacar N'Diaye eingewechselt worden war. Wie es nun weitergeht? Carsten Gockel, Sportvorstand des SCP, sagte gerade am Telefon, just in dem Moment als das 1:0 für die Preußen fiel: "Jetzt machen wir noch ein paar." Schaun mer mal.
45. Minute Huch, der FC Lennestadt, in Gestalt eines gewissen Gödde (42.) zwingt den fünf Klassen höher spielenden SC Preußen zu einer ersten ernsthaften Abwehraktion. Kühne und Kirsch (44.) klären gemeinschaftlich. Teamwork. Und dann, unvermeidlich: Halbzeit in Lennestadt. 0:0. Für den Achtligisten ein schöner Erfolg, für den SCP nicht. Und jetzt: Erstmal einen Pausentee.
Wo ist das Dampf-Ablassventil?
40. Minute Loose, Heise, N'Diaye, Truckenbrod - was sich wie eine Wiederholung anhört, ist die Bilanz der letzten zehn Minuten. Die Preußen machen Dampf, können ihn aber nicht ablassen. Zumindest nicht im Form eines Torjubels. Und der FC Lennestadt? Nun, man hört ja ebenso oft wie ungern, dass "die Amateure sich hier wacker schlagen" und dass der Achtligist sich "mehr als tapfer schlägt", vielleicht sogar "richtig teuer verkauft". Und hier, heute Abend im Hensel-Stadion? Stimmt das alles. Verkehrte Welt! Eigene Gesetze! Noch was: Der SCP braucht jetzt ein Tor. Das dem Spiel im Übrigen gut tun würde. Und den mitgereisten etwa 120 Preußen-Fans auch.
30. Minute Weiter geht es auf dem Kunstrasen im Sauerland, im Minutentakt - und zwar in eine einzige Richtung: Das Tor des FC Lennestadt im Belagerungszustand. Kühne, Heise, Loose - in dieser Reihenfolge prüft der SCP die Roten des FC. Bislang ohne Erfolg.
20. Minute Der SCP drückend überlegen, will hier früh für klare Verhältnisse sorgen. Babacar N'Diaye traf bereits für die in weiß spielenden Preußen, wurde aber wegen einer Abseitsstellung von Schiedsrichter Michael Sahm zurückgepfiffen.
15. Minute Die Preußen diktieren das Spiel in Lennestadt. Das Hensel-Stadion ist gut gefüllt. Aber auch der heimische Bezirksligist lässt sich nicht lumpen und hat sich schon einmal mit einem sehenswerten Distanzschuss ins Geschehen eingemischt. Die Anfangsphase war bislang mehr von hektischer Betriebsamkeit, als vom berühmt-berüchtigten Abtasten geprägt.
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Zwischen Biggesee und Atta-Höhle: Scheuer Blick ins ferne Lennestadt
Von Thomas Ottensmann,
Michael Kurzeja ist Trainer in Lennestadt. Und zwar sehr gern. Besonders natürlich in diesen Tagen, wenn das Spiel seines Lebens ansteht - wie die hiesige Presse jetzt überschwänglich schrieb. Hört sich übertrieben an, ist es aber wohl nicht.
Heute Werdohl, morgen Erndtebrück, übermorgen Münster
Denn mit Preußen Münster kommt ein großer Name nach Südwestfalen und eine Mannschaft, die die Jungs des Bezirksligaspitzenreiters wohl nur aus der Sportschau kennen. Auf den Mittwochabend, wenn ab 19.30 Uhr unter Flutlicht das Spiel in der 3. Runde des Westfalenpokals angepfiffen wird und zu dem im Sauerland nach Vereinsschätzungen aus Lennestadt um die 1.500 Zuschauer erwartet werden, freuen sich aber auch die alten Haudegen, die Unentwegten, die Stamm-Zuschauer, die zum Teil schon seit Jahr und Tag zum FC gehen.
Der 100.000-Mark-Sturm kommt!
Dann spielt es kaum eine Rolle, das hier ein Drittligist seine sportliche Visitenkarte abgibt, dann irllichtern immer noch die Schlagworte "Deutscher Vizemeister", "Gründungsmitglied der Bundesliga" und "100.000-Mark-Sturm" durch die Kleinstadt. Denn Preußen Münster ist ein großer Name. Immer noch.
80 Zuschauer, bei schlechtem Wetter weniger
1.500 Zuschauer wären übrigens das Zehnfache des normalen Zuschaueraufkommens auf dem Kunstrasenplatz in Lennestadt. 150 Zuschauer sind in der 8. Liga aber auch schon viel. Aber der FC ist ja derzeit auch Tabellenführer. Normal sind in der Bezirksliga - das ist im Übrigen die 4.Liga von unten gerechnet - 80 - 100 Zuschauer, bei schlechtem Wetter gerne auch mal deutlich weniger.
Was Wunder, dass keiner der recht jungen FC-Kicker bislang vor einer Kulisse von über 1000 Zuschauern gespielt hat. "Das wird wohl für alle Spieler der Höhepunkt der Karriere werden", sagt Michael Kurzeja, der Trainer der Lennestädter dem Internetportal www.derwesten.de, wohlwissend, dass seine Jungs in den ersten beiden Runden zunächst den zwei Klassen höher spielenden Westfalenligisten FSV Werdohl und in Runde 2 dann den drei Klassen höheren NRW-Ligisten TuS Erndtebrück aus dem Pokal warfen. Einfach so.
Karrierehöhepunkt für Mittzwanziger
Jetzt kommt der fünf Klassen höher spielende SC Preußen Münster, der im Pokal die in der Meisterschaft gesperrten Duah, Güvenisik und Loose einsetzen darf und eigentlich nicht schlagbar scheint. Träumen sie in Lennestadt schon vom nächsten Coup? Nicht wirklich, aber für Mittwochabend ist nach dem Pokalkick gegen die Preußen dann Party angesagt, so oder so.
Denn etwas zu feiern wird es beim FC Lennestadt auf jeden Fall geben. Völlig egal, wie das Spiel ausgeht. Denn es ist definitiv das bedeutendste Spiel der Vereinsgeschichte. Soviel steht für den neben dem Ex-Oberligisten RW Lennestadt, der bis in die Kreisliga abstürzte lange Zeit kleineren und erfolgloseren Fußballclub im Ort zwischen Biggesee und Atta-Höhle schon vor dem Anpfiff fest.
Jetzt kommt der fünf Klassen höher spielende SC Preußen Münster, der im Pokal die in der Meisterschaft gesperrten Duah, Güvenisik und Loose einsetzen darf und eigentlich nicht schlagbar scheint. Träumen sie in Lennestadt schon vom nächsten Coup? Nicht wirklich, aber für Mittwochabend ist nach dem Pokalkick gegen die Preußen dann Party angesagt, so oder so.
Denn etwas zu feiern wird es beim FC Lennestadt auf jeden Fall geben. Völlig egal, wie das Spiel ausgeht. Denn es ist definitiv das bedeutendste Spiel der Vereinsgeschichte. Soviel steht für den neben dem Ex-Oberligisten RW Lennestadt, der bis in die Kreisliga abstürzte lange Zeit kleineren und erfolgloseren Fußballclub im Ort zwischen Biggesee und Atta-Höhle schon vor dem Anpfiff fest.
Schöner und schönerer
Aus der Mannschaft des FC Lennestadt ist zu hören, dass eine Niederlage in Grenzen - sagen wir mal mit zwei bis drei Toren Unterschied - ein schöner Erfolg wäre. Inoffiziell wäre ein Sieg mit einem Tor Unterschied aber ein schönerer Erfolg. Die Feier ist ja ohnehin schon geplant. Und den Donnerstag hat sich ein Großteil der jungen Mannschaft schon mal freigenommen. Nur zur Sicherheit.
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Themenbundle mit Bilderstrecke, Voting und Video,
erschienen in: Westfälische Nachrichten Online vom 16.11.2011
erschienen in: Westfälische Nachrichten Online vom 16.11.2011
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